Bürgermeister Josef Wimmer übergab den Fahrzeugschlüssel an Kommandant Stefen Burghartswieser

 

Mit der Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Josef Wimmer an den 1. Kommandanten Stefan Burghartswieser wurden ein neues Mehrzweckfahrzeug und ein Geräteanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Surberg übergeben. Die kirchliche Weihe erfolgte durch Pfarrer Pater Joy.

Burghartswieser sprach von einer weiteren Stärkung der Leistungsfähigkeit der Surberger Wehr. „Wir sind ab jetzt in der Lage, eine noch schnellere und vor allen Dingen speziellere Hilfe zu leisten, die nicht nur den Bürgern von Surberg, sondern auch unseren Nachbargemeinde zugute kommt.“ Das Mehrzweckfahrzeug ist ein 163 PS starker Mercedes Sprinter mit Allradantrieb. Im Innenraum bietet das Fahrzeug der sechsköpfigen Mannschaft zwei Arbeitsplätze mit PC einschließlich Internet, Fax und Telefon. Zudem werden ein Digitalfunkgerät mit zweiter Sprechstelle sowie sechs tragbare Handfunkgeräte mitgeführt. Zur weiteren Ausstattung gehören Flipcharts, verschiedene Führungsmittel, Mehrgasmessgerät, Notfallrucksack, Handlampen, Stromerzeuger, Faltleitkegel, Gerätesätze, Absturzsicherung, Motorsäge, Feuerlöscher und Warnanlage.

Der Anhänger wurde für den Materialtransport verschiedener Einsatzmittel angeschafft. So kann ein Transportwagen für den Tunneleinsatz in den Anhänger verbracht werden. Weitere Transportwagen sind vorgehalten, mit denen er modular bestückt werden kann. Damit kann die Surberger Feuerwehr zukünftig größere Mengen Schaummittel. Ölbindemittel oder auch Sandsäcke zur Einsatzstelle transportieren. Die vom Straßenbauamt zur Verfügung gestellte Ölspurbeschilderung ist ebenfalls auf dem Anhänger verladen.

„Wenn man dies alles hört, auch die Kosten, die mit so einem Gerät verbunden sind, meint vielleicht der Eine oder Andere, ob das sein muss, aber das ist nicht etwas, was die Feuerwehr will, sondern was sie braucht, um effektive Hilfe zu leisten“, betonte der Kommandant.

Bürgermeister Wimmer erklärte, das bisherige Mehrzweckfahrzeug sei bereits 22 Jahre alt gewesen. Deshalb beschloss der Gemeinderat im Juli 2015, dass die Mittel für eine Neuanschaffung im Haushalt 2016 eingestellt werden soll. In der Aprilsitzung 2016 erfolgte die Vergabe mit einer Gesamtsummer für Fahrzeug und Ausstattung für 105 000 Euro. Den Auftrag für das Fahrzeug bekam die Firma Pappas & Werlin. Die Ausstattung übernahm die Firma Geidobler in Soyen.

Die Gemeinde Surberg rechnet laut Aussage des Bürgermeisters mit einem Zuschuss des Freistaats Bayern von 15 000 Euro. Zudem hat der Feuerwehrverein 10 000 Euro gespendet. Die Gemeinde hat also rund 85 000 Euro zu tragen. „Damit hat der Gemeinderat wiederum gezeigt, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Feuerwehr so ausstattet, dass sie für alle Einsätze gut gerüstet ist“, unterstrich Wimmer. Surberg sei nämlich keine Gemeinde, die im Wohlstand schwimme. Deshalb müsse sie genau überlegen, wofür sie ihr Geld ausgebe. In den vergangenen sechs Jahren habe die Gemeinde rund 500 000 Euro ihre Feuerwehr aufgewendet.

Jeder, der rette, müsse darauf vorbereitet sein, sagte Pfarrer Pater Joy in der kurzen Andacht. Der Dienst eines Wächter sei es, wach zu bleiben. Auch Feuerwehrleute seien Wächter, die stets wach bleiben müssten. „Auch diejenigen dienen, die nur stehen und warten“, sagte Pater Joy. Er wünschte den Feuerwehrleuten, dass sie nicht allzu oft in den Einsatz müssten. Aber zur Stelle müssten sie immer sein, denn ihr Dienst bestehe auch darin, dass sie stets wachsam seien. Er gratulierte der Surberger Feuerwehr zu ihrem neuen Mehrzweckfahrzeug und stellte es mit Gottes Segen unter die Ruf- und Dienstbereitschaft der Surberger Wehr.

Der 1. Vorstand Hans Mader und sein Stellvertreter Michael Wimmer übergaben Bürgermeister Wimmer und Kommandant Burghartswieser im Namen des Feuerwehrvereins einen Scheck über 10 000 Euro. Der 2. Vorstand Wimmer erklärte, das Mehrzweckfahrzeug sei standardmäßig nicht mit Allradantrieb ausgerüstet. Der Feuerwehrverein habe sich deshalb bereit erklärt, die Anschaffung des Allradantriebs zu unterstützen, weil es in unserer Gegend notwendig sei. 10 000 Euro seien für den Feuerwehrverein ein stolzer Betrag, den er über Jahre angespart habe. Dazu zählten vor allem die Einnahmen aus dem jährlichen Maifest. Was die Bevölkerung dort bezahlt habe, wolle der Feuerwehrverein ihr auf diese Weise wieder zurückgeben, so Wimmer.

Ein lange ersehnter Wunsch sei in Erfüllung gegangen, stellte Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein fest. Das neue Mehrzweckfahrzeug sei wahrlich kein Spielzeug, vielmehr bringe es als Führungsfahrzeug viel Sach- und Fachwissen an die Einsatzstelle. Für ihre vielfältigen Aufgaben brauche die Feuerwehr auch die entsprechenden Fahrzeuge. Die Surberger Feuerwehr sei mit dem Mehrzweckfahrzeug für ihre Einsätze in Surberg und im Umland bestens gerüstet. Sie könne nun eine Fülle von Aufgaben erledigen.

Text und Fotos: Günter Buthke

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