Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Feuerwehr Surberg!

  • Öffentlicher AED in Lauter!

     

    Erster öffentlicher Defibrillator im Gemeindegebiet aufgestellt

    Seit September ist am Feuerwehrgerätehaus in Lauter der erste öffentliche Defibrillator im Gemeindegebiet Surberg aufgestellt worden.

    Im Jahre 2009 konnte durch eine Spende einer ortsansässigen Baufirma ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) für die Feuerwehr angeschafft werden. Der große Vorteil eines solchen Geräts, er kann durch medizinische Laien bedient werden.

    Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation. Das Gerät kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Vorhofflimmern beenden und so das Leben des Patienten retten.

    Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notfallaufnahmen, sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten, in den letzten Jahren zunehmend auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten.

    Das Gerät wurde 2009 gekauft uns war seitdem auf dem Hilfeleistungslöschfahrzeug untergebracht. Der Defi wird bei jedem Einsatz und auch bei Übungen im Fahrzeug mitgeführt um auf eventuelle Ernstfälle vorbereitet zu sein. Der Wunsch des Spenders war, den Defi am Gerätehaus so unterzubringen dass er für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Dieser Wunsch konnte durch den Umbau des Gerätehauses umgesetzt werden.

    An der Westseite des Gerätehauses neben dem Alarmeingang wurde ein Wanddurchburch geschaffen, der auf der Aussenseite mit einer kleinen Tür versehen ist. In dem Wanddurchbruch wird der Defi gelagert. Bei Alarm oder im Übungsdienst wird der Defi vom Gruppenführer aus der Wandöffnung in der Fahrzeughalle entnommen und auf dem Löschfahrzeug mitgeführt. Die Führungskräfte der Feuerwehr haben dazu schon an einer Schulung im Umgang mit dem Defi teilgenommen.


    Die restliche Zeit steht der Defi der Öffentlichkeit für Notfälle zur Verfügung.

    Der Defi kann über die kleine Tür an der Gebäudeaussenseite entnommen werden. Dazu muss der Alarmmelder eingeschlagen werden und der Auslöseknopf gedrückt werden. Genauso wie bei einem Feuermelder! Dadurch wird der Türöffner betätigt und die Tür springt auf. Gleichzeitig werden mehrere Führungskräfte der Feuerwehr automatisch über den Vorgang per Telefon informiert.

    Scheuen Sie sich nicht im Umgang mit dem Defi. Bei der Bedienung kann man unter keinen Umständen etwas falsch machen. Die Anweisungen nach dem Einschalten des Gerätes erfolgen Sprachgesteuert. Ist der Einsatz des Gerätes am Patienten nicht erforderlich so wird das automatisch erkannt und es kann kein Stroßstoß abgegeben werden.

    Falls Sie noch Fragen im Umgang mit dem Defi habe sprechen Sie uns einfach an. Es ist geplant in nächster Zeit Schulungen im Umgang mit den Defi anzubieten. Die Termine hierfür werden noch auf unserer Internetseite bzw. im Gemeindeblatt bekannt gegeben.

     
  • Rauchmelderpflicht Bayern!

     

     

    Rauchmelderpflicht in Bayern tritt am 01.01.2013 in Kraft

    Die Rauchmelderpflicht in Bayern ist jetzt Fakt. Mit der Bekanntgabe des “Gesetzes zur Änderung der Bayerischen Bauordnung und des Baukammerngesetzes” im Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 23/2012 vom 17.12.2012 (S. 633ff) ist der Einbau von Rauchwarnmeldern in Bayern ab dem 01.01.2013 in Neubauten gesetzlich verpflichtend. Für die Nachrüstung bestehender Wohnungen läuft eine Übergangsfrist bis 31.12.2017.

     

    Rauchmelderpflicht in Bayern

    Am 25.09.2012 wurde der “Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung der Bayeri-schen Bauordnung und des Baukammerngesetzes” (Drucksache 16/13683) im Bayrischen Landtag eingebracht.

    Im Änderungsantrag zu diesem Gesetzentwurf vom 25.09.2012 (Drucksache 16/13736) wird Einführung einer gesetzlichen Rauchwarnmelderpflicht gefordert. Der Antrag sieht vor, dem Art. 46 BayBO (Wohnungen) folgenden Absatz zuzufügen:

    (4) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

     

    In der Plenumssitzung des Bayrischen Landtages vom 29.11.2012 wurde dem “Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung der Bayerischen Bauordnung und des Baukammerngesetzes” nach 2. Lesung zugestimmt.

    Die Gesetzesänderung wurde am 11.12.2012 vom Ministerpräsidenten unterzeichnet und am 17.12.2012 im Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 23/2012 (S. 633ff) bekanntgeben. Die Gesetzesänderung tritt in Bezug auf Art. 46 BayBO am 1. Januar 2013 in Kraft.

    Damit ist der Einbau von Rauchwarnmeldern in Bayern ab dem 01.01.2013 in Neubauten gesetzlich verpflichtend. Für die Nachrüstung bestehender Wohnungen läuft eine Übergangsfrist bis 31.12.2017.

    Weitere Infos: Rauchmelderpflicht in Bayern

 

eiko_icon Brand Wohnhaus


Einsatzkategorie: Brandeinsatz > Wohngebäude
Zugriffe: 324
Einsatzort Details:

Rückstetten
Datum: 05.08.2018
Alarmierungszeit: 00:04 Uhr
Einsatzende: 03:00 Uhr
Einsatzdauer: 2 Std. 56 Min.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte :

Feuerwehr Surberg
Feuerwehr Teisendorf
Feuerwehr Rückstetten
Feuerwehr Oberteisendorf
Feuerwehr Waging
B3 Person

Einsatzbericht :

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag den 5. August wurden wir kurz nach Mitternacht aus dem Schlaf gerissen. Die Leitstelle Traunstein alarmierte uns mit der Alarmmeldung „Brand Wohnhaus Personen in Gefahr“ zur Nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Rückstetten. Recht schnell konnten wir mit dem MZF, dem Surberg 11/1, ausrücken. Auf der Anfahrt konnte man bereits auf der Anhöhe Holneich den Feuerschein schon deutlich sehen.

Mit dem MZF trafen wir zeitgleich mit der Ortsfeuerwehr Rückstetten an der Einsatzstelle ein. Das Wohnhaus, ein altes Denkmalgeschütztes Bauernhaus, stand in Vollbrand. Wie Anwohner später berichteten breitete sich der Brand innerhalb kürzester Zeit von einem Holzanbau auf das gesamte Wohnhaus aus.

Der Zugführer der Feuerwehr Surberg, angerückt mit dem MZF, unterstütze beim Eintreffen gleich den Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr bei der Koordinierung der anrückenden Fahrzeuge.

Mit dem MZF, das in der Einsatzplanung als Führungsmittel der Einsatzleitung vorbestimmt ist, begannen wir gleich mit dem Aufbau der Gerätschaften. Zusammen mit den Kräften der Feuerwehr Waging am See, die mit dem ELW1 an der Einsatzstelle waren, unterstützen wir den Einsatzleiter tatkräftig. Es wurden Lagekarten angefertigt, die Einsatzdokumentation erstellt und der Funkverkehr an der Einsatzstelle sichergestellt.

Die ebenfalls von Surberg angerückten Löschfahrzeuge waren direkt in die Brandbekämpfung eingebunden. Das HLF musste die Drehleiter von Teisendorf mit Löschwasser versorgen, die Mannschaft des Fahrzeuges löschte vom Boden aus mit mehreren Strahlrohren. An einen Innenangriff war bereits beim Eintreffen nicht mehr zu denken.

Das TLF unterstütze beim Aufbau der Wasserversorgung vom Hydranten.

Das Löschmaßnahmen zeigten schon ziemlich schnell seine Wirkung, so dass nach ca. 1 ½ Stunden „Feuer aus – Nachlöscharbeiten“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte. Glücklicherweise bestätigte sich die ursprüngliche Meldung der vermissten Personen nicht. Die komplette Familie wurde von Nachbarn rechtzeitig gewarnt und konnten so in Sicherheit gebracht werden.

Mit uns waren die Feuerwehren aus Rückstetten, Oberteisendorf, Teisendorf, Freidling, Roßdorf und Waging am See mit über 100 Mann im Einsatz.

 

 

Fotos: Flying Lens

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

Letzter Einsatz

B3
29.11.2018 um 11:12 Uhr
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